STORY

Seit in Bayern das Volksbegehren "Rettet die Bienen" ein ganzes Volk in Bewegung setzte,

wurde weitläufig bekannt, dass es die Wildbienenarten momentan nicht ganz so leicht haben.

Klimawandel, Strukturwandel und effektive Landwirtschaft sind Ursachen dafür.

Doch dass sich Gesellschaft & Landwirtschaft nicht gegenseitig aufreiben und einen Keil zwischen sich treiben lassen,

müssen wir gemeinsam in eine Richtung ziehen um ein Ziel zu erreichen.

Das Blühpaten-Projekt verbindet, schafft Transparenz, Wissen und Wertschöpfung,

und stärkt vor allem auch unsere Wildbienen.

Auf landwirtschaftlichen Flächen, auf denen sonst, Getreide/ Mais oder Zuckerrüben wachsen, gedeiht ein buntes Wildblumenfeld, dass vielen Insekten Lebensraum und Nahrung spendet & auch schön fürs menschliche Auge ist.

WIE KAM'S?

UNSERE PROJEKT hiSTORY

2019 haben wir uns nach dem Vorbild bayrischer Landwirte dazu entschlossen, ein solches Blühpatenprojekt auch hier bei uns im Heilbronner Land auf die Beine zu stellen (damals noch ganz ohne Volksbegehren).

Eine Ecke von 1000m² auf einem Acker, auf dem eigentlich komplett Mais eingesät werden sollte, war dafür vorgesehen. Um auch genug Blühpaten zu finden, plottete sich Thorsten kurzer Hand in der Hochschule ein Sandwichplakat und ging damit an einem Samstag auf der Königsstraße spazieren...    komische, aber coole Erfahrung 😅

Die Aussaat rückte immer näher und das Eck am Maisacker war fast schon voll vergeben. Als dann an einem Freitag ein Artikel zum Projekt in der Heilbronner Stimmer erschien, klingelte das Telefon heiß.

Die restlichen Quadratmeter waren schnell vergeben. 

So kamen 2019 knapp 4000m² Blühpaten-Fläche zusammen.

Mit Infoschildern, über ein WhatsApp-Broadcast und mit einem Blühpatentreffen im Sommer konnten wir uns austauschen und Informationen weiter geben.

Für den Honig den alle großen Blühpateninvestoren (ab 150m²) genießen können,  sorgten die Honigbienen von Philipp Metzger. Über den leckeren Honig haben sich alle sehr gefreut.

Im Spätsommer besuchte Thorsten ein Seminar "Bienenweiden effektiv anlegen" von Blühende Heimat in welchem er erfuhr, dass über 50% der Wildbienen im Boden nisten, weswegen mehrjährige Blühmischungen eine höhere Ökologiewirkung haben, da hierbei im Winter keine Bodenbearbeitung stattfindet. Die überwinternden Wildblumenarten treiben im Frühjahr wieder neu aus.

Deswegen entschieden wir uns dazu 2020 - trotz Bedenken, ob wir die Fläche wohl langfristig auch wieder anderweitig nutzen können (Beikrautdruck) - eine Fläche mit 4000m² mit einer mehrjährigen Mischung aus regionalem Saatgut (Blühende Landschaft - Rieger Hofmann)  anzusäen. Alle weitere Blühpaten-Anfragen werden wir wie 2019 erstmal wieder einjährig neben Mais ansäen und schauen dann ob wir wieder genug zusammen bekommen, um 2021 wieder einen weiteren Acker komplett mehrjährig einsäen zu können.

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